Panorama

ESP Nr. 16: Workshop mit Firmen und Grundeigentümern

3.4.2025

Im Rahmen eines Informationsanlasses und Workshops wurden am 2. April 2025 die im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Nr. 16 ansässigen Grundeigentümer, Firmen und Mieterschaften zu den Projektfortschritten informiert und bei der Weiterentwicklung des ESP Nr. 16 einbezogen. 

 

Der ESP Nr. 16 ist ein wirtschaftlicher Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung. Der Projektperimeter liegt westlich der Bahngleise zwischen dem Bahnhof Zofingen und der Kehrichtverbrennungsanlage. Die Standortgemeinden Zofingen, Oftringen und Strengelbach werden bei der Erarbeitung und Umsetzung des Projekts vom Kanton Aargau unterstützt. „Ziel ist es, gute Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Gebiets zu schaffen“, so Christiane Guyer, Stadtpräsidentin von Zofingen. 

 

Bedürfnisse und Anliegen der Unternehmer- und Grundeigentümerschaft ermitteln

 

Bereits im November und Dezember 2024 hatte das Projektteam, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Standortgemeinden, der Wirtschaftsförderung und des Kantons Aargau, mit den Grundeigentümerschaften der definierten Schlüsselareale im ESP Nr. 16 Einzel- und Gruppengespräche geführt. Ziel der Gespräche war es, die Bedürfnisse und Anliegen zu ermitteln und Potenziale herauszuarbeiten. Die Grundeigentümer wünschen sich eine bessere Buserschliessung und begrüssen attraktivere Fuss- und Velowege ins Arbeitsgebiet. Auch zeigen sie Interesse an gemeinschaftlichen Einrichtungen wie Verpflegungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden.

 

Potenzialanalyse zeigt hohe Entwicklungsdynamik auf

 

Parallel zu den Gesprächen wurde eine detaillierte wirtschaftliche Potenzialanalyse des Entwicklungsschwerpunkts durch ein spezialisiertes Büro erarbeitet. Diese zeigt eine hohe Entwicklungsdynamik und grosses Potenzial auf, speziell in der Weiterentwicklung der Chemie- und Pharmaindustrie hin zu einem Life-Science-Cluster, dem Ausbau des Maschinenbaus und Baugewerbes sowie in der Förderung verwandter Branchen, die bereits im Entwicklungsgebiet ansässig sind.

 

Workshop zu den Themen Erschliessung, Freiraum, Positionierung und gemeinschaftliche Einrichtungen

 

Die rund 70 Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer diskutierten an verschiedenen „Dialog-Posten“ Ansätze zur Weiterentwicklung des Gebiets in den Themen Erschliessung, Freiraum, Positionierung und gemeinschaftliche Einrichtungen. In den Gruppen ging es zum Beispiel um Parkierung, Verpflegung, Begegnungsräume, die Nutzung des Gebiets und die steigende Mobilität.

 

„Eine konstruktive Zusammenarbeit von allen involvierten Akteuren ist gerade in einem solch komplexen Projekt von grosser Bedeutung“, meint Hanspeter Schläfli, Gemeindeammann von Oftringen, und Stephan Wullschleger, Gemeindeammann von Strengelbach, ergänzt: „Der Kontakt mit den Firmen und Grundeigentümern, aber auch der Kontakt der Firmen und Grundeigentümer untereinander ist sehr wertvoll. So können alle voneinander profitieren.“

 

Die Diskussionsergebnisse des Workshops fliessen nun in die folgende Entwicklungsplanung und die Erarbeitung möglicher Massnahmen ein. Eine weitere Informationsveranstaltung wird Anfang 2026 stattfinden.