Budget 2019 steht

Die öffentliche Abgeordnetenversammlung des Regionalverbandes zofingenregio hat die Budgets und Gemeindebeiträge 2019 für die Aufgabenbereiche Mütter- und Väterberatung, Tagesfamilien, Regionalplanung sowie Koordination Pflegegesetz und Asylwesen einstimmig genehmigt.

 

Transparentere Abrechnung der Leistungen

 

Eine wesentliche Änderung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich durch die Anpassung des Verteilschlüssels der Zentralen Dienste. Neu werden die Leistungen der Mitarbeitenden noch präziser erfasst und den jeweiligen Aufgabenbereichen und Projekten belastet. So wird eine transparente und genaue Verrechnung möglich. Allgemeine Leistungen für den Verband, die keinem Projekt zugeordnet werden können, werden künftig zu gleichen Teilen über die definierten Aufgabenbereiche abgerechnet.

 

Gesamtumsatz stabil

 

Beim Gesamtumsatz zeichnen sich keine grösseren Veränderungen ab. Dieser hat sich bei rund 850‘000 Franken eingependelt. Im Bereich Mütter- und Väterberatung wurde die Berechnung der Gemeindebeiträge angepasst – neu erfolgt sie im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen. In den anderen Aufgabenbereichen und Projekten bleiben die Kostenverteiler gegenüber dem Vorjahr unverändert.

 

Das Arbeitsaufkommen im Bereich Tagesfamilien ist nach wie vor hoch; das Arbeitspensum der zuständigen Fachperson musste erhöht werden. Dies wird 2019 höhere Kosten generieren. Um kostendeckend arbeiten zu können, werden die Gemeindebeiträge erhöht.

 

Regionalverband zofingenregio erfolgreich unterwegs

 

Wichtige Ziele wurden in den beiden Projektarbeitsgruppen des Regionalverbandes erreicht: Während die Steuerungsgruppe „Koordination Pflegegesetz“ 2018 sämtliche Vorbereitungsarbeiten für die im September erfolgte Gründung der Spitex Region Zofingen AG geleistet hat, engagierte sich die Arbeitsgruppe „Asylwesen“ in zahlreichen Projekten für eine bessere Koordination der regionalen Aufgaben im Asyl- und Flüchtlingswesen. So erarbeitete sie ein Integrationskonzept, das den Aufbau eines dezentralen Informations- und Beratungsangebotes für Ausländerinnen und Ausländer in der Region Zofingen beinhaltet. Erst kürzlich mandatierte zofingenregio die Stadt Zofingen für die Weiterführung der von der Arbeitsgruppe „Asylwesen“ initiierten Regionalen Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingsbereich. Zudem ist die Arbeitsintegration von Sozialhilfebezügern weiterhin ein grosses Thema. Die dem Regionalverband zofingenregio angeschlossenen Gemeinden sind aufgerufen, sich für das Projekt „Gemeinsam arbeiten wir für das Gemeinwesen“ mit der Eingabe weiterer möglicher Arbeitseinsätze zu engagieren.

 

Während im Bereich Asylwesen auch im nächsten Jahr auf Gemeindebeiträge verzichtet wird – für den Aufbau der Fachstelle „Integrationsförderung“ wurden 60‘000 Franken separat budgetiert –, erforderte das Projekt „Regionalisierung der Spitexorganisationen“ der Steuerungsgruppe „Koordination Pflegegesetz“ einen höheren Aufwand als budgetiert. Um die Schulden abzubauen, werden die Gemeindebeiträge 2019 leicht erhöht.

 

Bei der Regionalplanung ergeben sich keine budgetrelevanten Anpassungen. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen bei den Arbeiten am Agglomerationsprogramm AareLand, am Konzept Höhere Bauten sowie den Umsetzungsarbeiten zum regionalen Velokonzept. Mit der Neubesetzung der Stelle Regionalplanung ab dem 1. November 2018 wird dieser Aufgabenbereich – ebenso wie die Führung der Geschäftsstelle AareLand – im 2019 wieder mehr Fahrt aufnehmen.

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